Hofmaenner Racing


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09 Bure

2009

Slalom Bure

Strecken(un)kenntnis oder Wo sind diese vielen Sekunden liegengeblieben


Bei wunderschönem heissen Wetter besichtigte ich am Samstagabend per Velo die Strecke.

Die Hinweise von Bure-erfahrenen Konkurrenten waren offensichtlich richtig : Teilweise sehr schnell und ohne grosse Auslaufzonen mit wechselndem Streckenbelag war die Strecke sehr anspruchsvoll.
Die Trainingsläufe verliefen recht gut, obwohl Unsicherheiten über den Verlauf der Idelallinie und die Hemmung, dem Waldrand entlang noch in den fünften Gang zu schalten, Zeit kosteten. Als ich dann Albin Mächler die letzte Schikane vor dem Waschplatz fahren, bzw „fliegen“ sah, wurde mir klar, wieso er einiges schneller war als ich.
In den Rennläufen zwar einige kleinere Fehler, aber insgesamt ein gutes, ziemlich schnelles Gefühl, bis……..ja bis ich die Zeittafel sah und einfach nicht glauben konnte, wo ich denn so viele Sekunden verloren hatte. Im Vergleich zu Romont begriff ich, dass fehlende Streckenkenntnis und zuwenig Mut/Vertrauen sich krass auf die Zeit niederschlugen. Es ist kein grosser Trost, dass es auch anderen Fahrern (Buetiger/Porsche GT3) gleich erging.

Im Vergleich zu meiner Zeit waren :

Jenni Romont: 3.67 Sek schneller Bure 14.47 Sek schneller
Neff Romont: 4.93 Sek schneller Bure 12.91 Sek schneller
Schnellmann Romont: 1.68 Sek schneller Bure 11.35 Sek schneller
Mächler Romont 2.44 Sek langsamer Bure 8.25 Sek schneller
Buetiger Romont 0.23 Sek schneller Bure 0.75 Sek langsamer

Ungefähr 10 lange Sekunden schneller hätte ich fahren müssen…….Offensichtlich verlor ich in jeder Torkombination / Schikane gegen eine Sekunde.
Von Bure fuhr ich am Sonntagabend direkt nach Anneau du Rhin, wo am Montag ein freies Fahren von Wirz Motorsport Gelegenheit bot, das Auto vor den Bergrennen in den Griff zu bekommen.
Leider regnete es bis am frühen Nachmittag und da ich nach Moudon zuwenig Felgen hatte für weiche Slicks (Bure) , harte Slicks und Regenrennreifen (Anneau du Rhin) konnte ich erst gegen 15:00 bei abtrocknender Strecke losfahren. Immerhin hatte ich nach total gut 20 Runden das Gefühl mich klar verbessert zu haben. Da plötzlich in der scharfen Rechtskurve am Nordende der Piste beim linken Vorderrad immer lautere Geräusche auftraten beendete ich das Training. Mit ungeplant grosser Reserve an Shell V 100 trat ich die Heimfahrt an.




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