Hofmaenner Racing


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09 Massongex

2009

Bergrennen Massongex

12 ½ mal heil den Berg hinauf


Die Strecke ist ziemlich das Gegenteil von St.Ursanne – Les Rangiers : meistens ziemlich eng, etwas holprig und mit mehreren steilen Haarnadelkurven.

Samstag

Das regionale Rennen mit nationaler Beteiligung wurde natürlich von den meisten Meisterschaftsteilnehmern als willkommenes Training benutzt. Den ersten Trainingslauf konnte ich ohne Hindernisse durchfahren. Anhalten wegen eines gestrandeten Konkurrenten im zweiten Lauf und ein Zwischenfall in der Startkurve, der leicht bedeutend teurer hätte ausgehen können, verhinderten aussagekräftige Zeiten. Mitten in der Startkurve schaltete ich in den zweiten Gang und beschleunigte voll. Mit offensichtlich durchdrehenden Rädern lenkte der sonst doch so gutmütige EVO nicht ein, sondern zog geradeaus und gut einen Meter das steile Strassenbord hinauf. Einen Moment erwartete ich einen Ueberschlag, bevor ich auf allen vier Rädern wieder auf der Strasse unten war. Zuschauer bestätigten mir, dass meine Befürchtung nicht unbegründet gewesen war. Die Spur ist vermutlich immer noch zu sehen .

Auch im Rennen hatte ich grosse Mühe, einigermassen schnell aus den Haarnadelkurven herauszukommen. Die sonst übliche hervorragende Traktion des EVO fand nicht statt. Vielleicht lag es am teilweise fehlenden Bodenkontakt des harten Fahrwerkes oder eben an einer ungenügenden Sperrwirkung des Differentials. Mit Ausnahme der ersten Kurve am Gurnigel sollte dies kein grosses Problem mehr darstellen. Zu meiner Enttäuschung konnte ich die Zeit aus dem Trainingslauf kaum verbessern und kassierte einen eigentlich viel zu grossen Rückstand.

Sonntag

Nach einer Besichtigung am Samstagabend und einigen Bergfahrten mit dem Roller am frühen Sonntagmorgen (danke Roger) hatte ich auf den schnelleren Passagen ein bedeutend besseres Gefühl. Ich versuchte die engen Kurven auf jede mögliche Art zufahren (eng, weit, im 1. oder 2. Gang) aber die erzielten Zeiten blieben enttäuschend. Wegen des spektakulären Unfalles von Müller (Subaru) musste der dritte Trainingslauf gestrichen werden. Der aufgerissene Tank (?) sorgte für ein eindrückliches Feuer und erforderte grössere Arbeiten an der Streckensicherung. (Fotos auf www.myPhoto.ch von Denise Steinmann). Zwei Laufwiederholungen, eine davon nach einer Fahrt bis zur Zielkurve, liessen meinen Benzintankinhalt langsam schwinden. Im zweiten Lauf erreichte ich trotz einer Notbremsung wegen eines verpassten Bremspunktes etwa die gleiche Zeit wie vorher. Auch hier bestätigten die Zuschauer, dass ich äusserst knapp vor der Leitplanke noch einlenken konnte.

Eine kleine Verbesserung im dritten Lauf gelang zwar noch, aber im Vergleich zu den Konkurrenten fehlten noch gut 6-8 Sekunden. Den grössten Teil dieses Rückstandes muss ich mir in den engen, steilen Kurven eingehandelt haben, es sei denn, mein Gefühl die schnelleren Passagen gut und ziemlich nahe an der Grenze gefahren zu sein, ist völlig falsch.


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