Hofmaenner Racing


Direkt zum Seiteninhalt

09 Nürburgring

2009

Spezial Tourenwagen Trophy Nürburgring

300 Trainings- und Rennkilometer !
Am Donnerstagvormittag fuhren wir in Oberarth los Richtung Nürburgring. Charly Fischlin war mit seinem 600 PS EVO VIII mit von der Partie. Nach fast 7 Stunden Fahrzeit, wegen der fast durchgehenden Anhängerüberholverbote meist mit braven 80 km/h in der LKW-Kolonne „eingeklemmt“ erreichten wir die Rennstrecke.

Am Freitag fanden 2 freie Trainings und die beiden Zeittrainings für die Rennen am Samstag statt. Die tiefen Temperaturen 6 – 8 Grad versprachen nicht sehr viel Grip. Nach einigen vorsichtigen Kennenlernrunden gab ich etwas mehr Gas und erreichte mit 2.28.055 den 19.Gesamtrang von 28 Konkurrenten. Die vorderen Plätze wurden von Porsche (GT 2 und GT 3 Cup) und einer Viper belegt. Mein direkter Konkurrent Pierre Bonhôte war auf der 5.145 km langen GP Strecke fast 3 Sekunden schneller, der andere Schweizer Walter von Wyl mit seinem Porsche GT 3 RS eine gute Sekunde langsamer als ich. Charlys EVO stand leider schon nach nur zwei Runden mit einem Motorschaden neben der Strecke.

Im Training für das zweite Rennen fühlte ich mich schon bedeutend sicherer. Die gefahrenen 2.23.976 reichten für en 18. Gesamtrang. Von Wyl mit dem Porsche war eine Hunderstelsekunde schneller, Bonhôte fast eine Sekunde langsamer als ich.

Rennen 1
Mit dem Ziel, möglichst viel zu fahren und nichts kaputtzumachen, fuhr ich die 11 Rennrunden und erreichte das Ziel als 16. (2. der Klasse 3500) nicht ganz 15 Sekunden hinter Bonhôte und 7 Sekunden hinter von Wyl, den ich gegen Schluss vorbeilassen musste, als er mächtig aufdrehte. Mit meiner schnellsten Runde von 2.23.086 ca eine halbe Sekunde schneller als Bonhôte war ich zufrieden.

Rennen2
In der Einführungsrunde für den Indianapolisstart überraschten m ich die Führenden mit voller Beschleunigung schon eingangs der Zielkurve. Von Wyl der in der Startaufstellung eigentlich links stand, zog rechts auf die Ideallinie und blockierte mich hintendran. In der ersten Runde war ich zwar schneller als der Porsche, riskierte aber kein Ueberholmanöver.
Mit zunehmend warmen Reifen zog der GT 3 RS dann davon. Spätbremser Bonhôte bremste mich vor der Schikane aus, was mich auch nicht weiter störte. Nach einigen Runden machte ich langsam Boden gut und als ich fast dran war, verlangsamte der EVO und liess mich kampflos passieren. Mit grossen Bremsproblemen rettete er sich über die letzten Runden.
Da der bärenstarke Audi Turbo von Duscher erneut das Ziel nicht sah, gewann ich die Klasse bis 3500 ccm nach 13 Rennrunden. Meine schnellste Runde war mit 2.22.816 fast eine Sekunde schneller als die von Bonhôte.




Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü