Hofmaenner Racing


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09 Oberhallau

2009

Bergrennen Oberhallau

Zuwenig Benzin ?


In Oberhallau traf ich wieder einmal eine einmalige Rennstimmung an, mit welcher höchstens noch Reitnau zu vergleichen ist. Das ganze Dorf voll mit Transportern, Zelten und Rennfahrzeugen ! Auf der Wiese in der Nähe des Startes hatte es auch am Abend um 19 Uhr noch genügend freien Platz und ich konnte mich gegenüber von Roger und Albin beim grossen Nussbaum wunderbar installieren. Auf der recht schnellen und nicht allzu steilen Strecke sollte das hohe Gewicht meines EVOs nicht eine so grosse Rolle spielen wie in den vorherigen Rennen.

Das Training am Samstag verlief ohne grössere Zwischenfälle und recht genau nach Zeitplan.

Im zweiten Lauf erreichte ich immerhin eine 1:32 er Zeit und war recht zufrieden. Der dritte Lauf begann sehr gut und auch die Linie in der Tarzankurve klappte gut. Dann aber beim Beschleunigen heftige Aussetzer und kurz die Befürchtung, dass der Motor Schaden genommen habe. Nach dem Hochschalten lief aber alles wieder problemlos. Ohne weiter zu überlegen, nahm ich an, dass nach der langen Tarzankurve und mit sehr wenig Benzin im Tank, kurzzeitig nicht genügend Nachschub zu den Einspritzdüsen gelangte.

Am Sonntagmorgen nach einer eher kalten Nacht ( 8 Grad !) füllte ich den 20 Liter Kanister in den Tank, um mit Sicherheit genügend Benzin zu haben.

Mehrere Zwischenfälle mit reichlich Blechschaden führten zu gut drei Stunden Verspätung und anstatt kurz vor 9 Uhr konnten wir erst nach dem Mittag zum ersten Lauf starten.

Bis zur Tarzankurve lief alles gut……dann beim Beschleunigen wieder diese massiven Aussetzer ! Wütend drückte ich vermutlich den Schalthebel zu weit nach rechts und der 4. Gang liess sich einfach nicht einlegen, was weder den vielen Zuschauern noch dem Speaker entging. Die in diesem Moment intelligentere (als ich..) Schaltung verhinderte natürlich das Einlegen des Rückwärtsganges. Nachdem ich sicher gegen 100 Meter antriebslos den Berg hinaufgerollt war und dabei anstatt schneller immer langsamer wurde, schaltete ich in den fünften und dann wieder in den vierten Gang zurück. Nach diesem „Manöver“ war ich so „langsam“, dass ich das Wäldli voll fahren konnte.

Mit der Zeit von 1:33 lag ich am Schluss der Klasse und der erhoffte Kampf um einen Platz im Mittelfeld war bereits unmöglich, da mit den Verspätungen klar war, dass der 3. Rennlauf gestrichen würde. Ich hatte einfach nicht realisiert, dass auf der relativ flachen Strecke die Beschleunigung viel besser war, als bei den vorherigen Bergstrecken. Der Grund für die Aussetzer war sicher ganz einfach der Drehzahlbegrenzer, welcher seinen Dienst erfüllte und einen eventuellen Motorschaden wegen zu hoher Drehzahl verhinderte.

Das Ziel für den zweiten Rennlauf war klar : Eine Zeit im Mittelfeld der Klasse und eine Verbesserung um wenigstens einen Platz in der Addition der beiden Läufe.

Entgegen der Behauptung des wieder superschnellen René Laubscher, dass die erste Rechtskurve mit Vollgas möglich sei, bremste ich auch diesmal kurz an.Rechtzeitiges Schalten in den vierten Gang nach der Tarzankurve und eine saubere Linie im Wäldli waren erfreulich. Bis auf die letzte Kurve gelang alles gut und ich war gespannt auf die gefahrene Zeit. Mit 1.30.63 erreichte ich mein Ziel teilweise, auf den Turbogolf blieben in der Addition noch 11/100stel Sekunden Rückstand. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre……Mit der gleichen Zeit im ersten Lauf hätte ich bereits Rang 5 nur 6/100stel Sekunden hinter Platz 4 belegt.
Für meine „Heimstrecke“ am nächsten Wochenende, das Gurnigel Bergrennen gibt es nun leichte Makrolon-Seitenscheiben, etwas weniger Blech in den Serientüren und schön weiche Slicks. Und hoffentlich keinen Regen !


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