Hofmaenner Racing


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Test Bresse

2010

Testfahrten Bresse



Es wurde etwas später, bis ich am Donnerstag 15.4. abfahren konnte. Nachdem vor dem Mittag alles problemlos schien, stellte der Motor bei letzten Testen plötzlich ab oder lief nicht mehr an. Mit dem Multifunktionsgerät konnte kein Fehler ausgelesen werden und auch der zu Hilfe gerufene Mitsubishi-Mechaniker konnte mit seinem Diagnosegerät zuerst nichts finden. Schliesslich wurde die Ursache gefunden : Ein defekter Kurbelwellensensor legte ab und zu sein Veto ein!

Nun lief der Motor, aber das Gemisch war plötzlich zu mager. Nachdem ein verölter Luftmengenmesser gereinigt wurde, war auch dieses Problem behoben und um 17 Uhr konnte ich losfahren. Es scheint, dass Serienelektronik für Rennmotoren nicht optimal ist und ab und zu Ueberraschungen bereithält.

Bei bestem Wetter begann das Training (gezeitetes freies Fahren) am Freitagvormittag auf dem Circuit de Bresse. Die Teilnehmer waren in drei Gruppen eingeteilt und die Drifter trainierten auf ihrem Parcours. Ich begann vorsichtig und drehte den merkbar erstarkten Motor noch nicht allzuhoch. Mit den Carbonetic-Differentialen fühlte sich das Herausbeschleunigen aus den engen Kurven viel besser an. Nachdem die Reifen mit zunehmender Wärme mehr Grip entwickelten begann das Heck sogar leicht zu versetzen und die Seitenneigung wurde mir eher zu stark. Vermutlich muss der hintere Stabi wieder härter eingestellt werden.

Mit 1:38.002 fuhr ich am Vormittag die schnellste Zeit der Gruppe 3, knapp vor einigen Caterhams. Aeberhard mit dem STW Opel Vectra war allerdings noch gut zwei Sekunden schneller.

Mit dem Ziel, die Rundenzeit noch um 1-2 Sekunden zu verbessern, startete ich zum ersten Nachmittagstraining. Bei etwa 170 km/h im vierten Gang dann ein Knall, keine Sicht mehr…….die Motorhaube öffnete und schlug mit grosser Wucht an die Frontscheibe. Abbremsen, ins Gras rollen und überlegen wo zum Teufel die Verschlussstifte hin gekommen waren. Eigentlich wusste ich es ja im gleichen Moment, als es knallte….Nach der Mittagspause fehlte ein Stift (???) Damit der zweite nicht auch noch verschwinden konnte nahm ich ihn in den Hosensack….Ein grosser Zettel am Lenkrad oder den Stift in den Helm legen oder was auch immer wäre die bessere Lösung gewesen. Eine verbeulte Motorhaube, eine zerschlagene Windschutzscheibe und glücklicherweise nur einige Hagelschaden ähnliche kleine Beulen im Dach waren die Folge. Bis eine heizbare Scheibe geliefert werden kann (keine Lüftung) wurde die alte Originalscheibe eingebaut und bis jetzt halt eine Karbonmotorhaube geliefert werden kann, die Haube etwas ausgebeult.







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